08 November

Kölner Sicherheitstage

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Einladung zu den 6. Kölner Sicherheitstagen am 9.-10.11.2012

5660 Wohnungseinbrüche im vergangenen Jahr, bei einer Steigerung von 13 % im Vergleich zu 2010 und zur Zeit täglich ein Anstieg der Anzeigenzahlen, das macht es erforderlich, das Thema „Schutz gegen Wohnungseinbruch“ weiter in den Blickpunkt polizeilicher Sicherheitsarbeit zu rücken.

 

Jeder Einbruch bedeutet für den Betroffenen eine wesentliche Beeinträchtigung des Sicherheitsgefühls. "Da ist jemand in die Privatsphäre eingebrochen, hat in den persönlichsten Sachen gewühlt und hat auch noch Gegenstände gestohlen, an denen Lebenserinnerungen hängen."

 

Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um Wohnungseinbruch erfolgreich zu verhindern.

Über 42 % der Wohnungseinbrüche bleiben im Versuch stecken und die Täter scheitern in fast der Hälfte dieser Fälle an der Sicherheitstechnik.

 

Man kann also etwas tun, um Einbrüche zu verhindern!

 

Hauptangriffspunkte und Arbeitsweisen bei Einfamilien- und Reihenhäusern sowie Wohnungen in Mehrfamilienhäusern:

Aufschlussreich hierzu sind die Analysen der Polizei zum Thema Wohnungseinbruch. So zeigt z.B. die aktuelle Untersuchung der Kölner Polizei (Kölner Studie 2011), dass Einbrecher in Einfamilien- oder Reihenhäusern am häufigsten durch Erdgeschossfenster bzw. Terrassen- oder Balkontüren eindringen. Sie treten bei diesen Objekten meist an die Rückseite heran und nutzen dabei die Instabilität der vorhandenen Fenster- und Fenstertüren.

 

Bei Mehrfamilienhäusern verschaffen sich Einbrecher in den meisten Fällen Zugang über die Wohnungseingangstür. Diese wird mit einem Hebelwerkzeug aufgehebelt. Aber auch hier sind die im Erdgeschoss liegenden oder über Einstiegshilfen in oberen Geschossen liegenden Fenster,  Terrassen- undBalkontüren oft genutzte Einstiegsorte.

 

Das Aufhebeln von Türen und Fenstern ist die weitaus häufigste Arbeitsweise der Einbrecher. Wenn man sieht, dass in fast 75 % aller Fälle Einbrecher sich mit einem Hebelwerkzeug Zugang zu Wohnungen und Häusern zu verschaffen. so überzeugt es, dass man vorrangig diesen Arbeitsweisen durch Einbruchschutzmaßnahmen entgegen treten muss.

 

Und es gibt wirkungsvolle Sicherheitstechnik!

 

Ein besonderes Augenmerk sollte neben der Sicherung von Haus- und Nebeneingangstüren sowie Wohnungseingangstüren (in Mehrfamilienhäusern) vor allem der Sicherung von Fenstern sowie Terrassen- und Balkontüren gelten, die sich im Erdgeschoss befinden bzw. über Einstiegshilfen auch in oberen Etagen erreichbar erscheinen.

 

Mechanische Basissicherheit unterstützt durch taugliche Alarmtechnik in Verbindung mit begleitenden, präventiv wirkenden Sicherungsmaßnahmen wie z.B. Lichtanlagen mit Bewegungsmeldern lässt nachweislich viele Wohnungseinbrecher scheitern.

 

Riegel vor! Sicher ist sicherer!

Mit dieser Kampagne gegen den Wohnungseinbruch reagiert die Polizei des Landes NRW auf die bundesweit steigenden Zahlen beim Einbruch. Allein in NRW schlugen die Einbrecher im Jahr 2011 über 50.000 Mal zu, mehr als 140 Millionen Euro Schaden und dauerhafte psychische Belastungen vieler Opfer sind die Folgen. Und die Fälle steigen weiter. Wir wollen nicht, dass Sie Opfer werden und möchten daher gemeinsam mit Ihnen dem Einbrecher den Riegel vorschieben.

 

6. Kölner Sicherheitstage im Polizeipräsidium

"Netzwerk Zuhause sicher e.V."

 

Um fundierte Beratungen über Siche-rungsmöglichkeiten von Wohnungen und Häusern in Verbindung mit der Montage von geprüfter Sicherheitstechnik anbieten zu können, haben sich die Polizei Köln und Handwerker der Kreishandwerkerschaft Köln im "Netzwerk Zuhause sicher" zusammen geschlossen.

Die Handwerker dieser Schutzgemeinschaft stellen

am Freitag, den 09. November

von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr und

am Samstag, den 10. November

von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

 

Sicherheitstechnik im Polizeipräsidium Köln aus. Interessierte Bürger können sich hier informieren und auch ausprobieren wie solche Technik funktioniert. Die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle bleibt während der Veran-staltung geöffnet, um durch polizeiliche Informationen die Ausstellung der Handwerks-betriebe zu begleiten. Polizeiliche Fachberater informieren in regelmäßigen Abständen in Vorträgen über die polizeilichen Standards zur Sicherheitstechnik.

Kontakt

Kreishandwerkerschaft Köln

  Frankenwerft 35, 50667 Köln

  Telefon: 0221 20 70 4 - 0

  Fax: 0221 20 70 442

  Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!